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14.11.2020, 14:49 Uhr
Beschluss im Merziger Stadtrat: Waldbewirtschaftung im Einklang mit Mensch, Wald und wildlebenden Tieren
"Grüne" Wald vor Wildideologie wird es in Merzig nicht geben!

Der beschlossene CDU/SPD Antrag im Wortlaut:

Die CDU und SPD Stadtratsfraktionen beantragen, dass der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung beschließt, dass der Stadtrat
1. die zunehmende Bedeutung des städtischen Waldes in Bezug auf Klimaverbesserung, Artenvielfalt, Erholung, Tourismus und Quelle nachwachsender Rohstoffe aus naturnaher Bewirtschaftung anerkennt und
2. neben den gesetzlichen Vorgaben und den Inhalten der FSC Zertifizierungen die durch die AG Forst entwickelten Handlungsrichtlinien im Bürgerwald Merzig konsequent zur Anwendung bringt.

Mit diesem Beschluss möchten wir die Rahmenbedingungen für einen klimastabilen Mischwald in Merzig "griffig" für alle Waldnutzer zum Ausdruck bringen. Der letzte Grundsatzbeschluss stammt aus dem Jahr 1995 und musste aus unserer Sicht aufgrund der für jeden ersichtlichen Klimaveränderungen weiterentwickelt werden. Eine naturnahe Waldbewirtschaftung war und ist auch weiterhin das Ziel. Ferner soll kein Naturgut über das andere gestellt werden!

Der ehemalige Staatssekretär und jetzige Fraktionsvorsitzende der Grünen Klaus Borger wollte in der heutigen Sitzung des Merziger Stadtrates mit einem Antrag vom 26.08.2020 seinen Waldkodex von 2011 auch im Merziger Bürgerwald zur Leitlinie des Handels machen. Den gesetzlichen Auftrag der Jäger für einen ausgeglichenen Wildbestand zu sorgen, müssen selbstverständlich alle Beteiligten nachkommen, um Wald und Wildbestände zukunftssicher zu erhalten. Borger wollte mit seiner überholten Ideologie "Wald vor Wild" in diesem Waldkodex, seinen Kampf gegen wildlebende Tiere in unseren Wäldern allerdings festschreiben.  

Nur was bedeutet Wald vor Wild eigentlich für die Grünen?

Als ehemaliger grüner Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium brachte er damals eine Gesetzesvorlage erfolglos!!! ein, welche u.a. im Vorblatt zum Gesetzesentwurf zu §12 (Bewirtschaftungsgebiete) des Saarländischen Jagdgesetzes sogar vom "Auslöschen von Muffelwild" sprach. (Wörtlich: "Es soll auch die Möglichkeit eröffnet werden, die Muffelwildbestände im Saarland zum Erlöschen zu bringen.") Ich bin froh und dankbar, dass der Merziger Stadtrat dieser tierfeindlichen grünen Ideologie nicht gefolgt ist. Der gemeinsame Antrag der CDU mit der SPD zur zukünftigen vorbildlichen Bewirtschaftung des Merziger Bürgerwaldes fand allerdings eine Mehrheit.

Auf meine Nachfrage hin, bestätigte das saarländische Umweltministerium am 28.10.2020, dass die "Wald vor Wild" Ideologie heutzutage keine Anwendung mehr im saarländischen Staatswald findet und man "ideologiefreie Lösungen erarbeiten" möchte. Hierfür dankte ich in einem Schreiben dem saarländischen Umweltminister!

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